Kurfürst-Balduin-Realschule plus Fachoberschule Kaisersesch

Auszeichnung als Botschafterschule 2018 des Netzwerkes Berufswahl Siegel

Kurfürst-Balduin-Realschule plus und FOS Kaisersesch wird in Berlin zur Botschafterschule 2018 des Netzwerkes Berufswahl-Siegel gekürt

Ein Schülerteam des WuV- Kurses der 10. Klasse nahm an dem Wettbewerb „Smartfilm- Safari“ des Netzwerk Berufswahl- Siegel teil. Gesucht wurden die besten Videoclips zum Thema „Der spannendste Ausbildungsberuf den wir kennen“. Mit ihrer Idee den Beruf der Automobilkauffrau/ des Automobilkaufmanns vorzustellen, wurden sie kürzlich in Berlin zu einem der zehn besten Teams innerhalb Deutschlands gekürt.

Als Siegprämie durften die Schüler ihre Filmidee mit einem Filmexperten der Deutschen Kinemathek Berlin umsetzen und ihren Kurzfilm beim 4. bundesweiten Netzwerktag Berufswahl- Siegel vorstellen. Hierfür wurde unserer Schule mit dem Prädikat „Botschafterschule 2018“ für das Netzwerk Berufswahl- Siegel ausgezeichnet. Das Siegel wird Schulen mit einer ausgezeichneten Berufs- und Studienorientierung verliehen. Sie werden bei der systematischen Verbesserung ihrer Berufs- und Studienorientierung begleitet und anerkannt.

Darüber hinaus hatten die Schüler die Möglichkeit die Arbeit sowie die Ausstellung der deutschen Kinemathek kennenzulernen und in diesem Rahmen einen kleinen Trickfilm anzufertigen. Neben dem Erkunden der Stadt, stand natürlich auch etwas Kultur, wie zum Beispiel der Besuch des Reichtages und des Brandenburger Tors, sowie „Shopping“ auf dem Programm.

Die Auszeichnung in Berlin nahmen die Schülerinnen Nina Heckenbach, Lara Schmitz, Eyleen Berwanger und Felissia Vogel mit ihren Lehrkräften Carina Niedt und Carsten Zeidler entgegen.

An dieser Stelle danken wir dem Autohaus Stein in Kaisersesch für die tolle Unterstützung und Zusammenarbeit bei unserem Projekt.

Hier geht´s zu unsererm Smartfilm.

Ausbildungsmesse vom 2018

Wie die Ausbildungsmesse den künftigen Schulabgängern vielfältige Möglichkeiten in der Region aufzeigt

Was ist denn nun das Richtige? Abitur, Studium, Ausbildung? Schulabgängern ein umfassendes Bild über berufliche Möglichkeiten in der Region aufzuzeigen, ist das Ziel der Ausbildungsmesse, die in diesem Jahr erstmals an zwei Tagen in der Sporthalle in Kaisersesch veranstaltet worden ist. Mehr als 50 Unternehmen und Institutionen stellten sich den Fragen der Acht- bis Zwölftklässler der weiterführenden Schulen im Landkreis.

„Vor allem geht es darum, das Bewusstsein dafür zu schaffen, dass man auch ohne Abitur und Studium erfolgreich ins Berufsleben starten kann“, sagt Knut Schneider, Regionalgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK). Die Ausbildungsmesse findet in dieser Form bereits zum wiederholten Mal statt. Die Initiatoren haben inzwischen einiges dazu gelernt. Während das Projekt in den ersten Jahren samstags auf freiwilliger Basis durchgeführt wurde, gestatten die weiterführenden Schulen ihren Schülern jetzt auch den Besuch der Messe während der regulären Unterrichtszeit. Die IGS Zell ist mit 170 Schülern, verteilt auf mehrere Reisebusse, am Start. „Es ist uns wichtig, dass die Schüler das Angebot nutzen“, sagt Lehrer Dirk Muscheid.

Im Vorfeld haben die Pädagogen Erkundungsbögen entwickelt, die den Schülern den Erstkontakt mit potenziellen Arbeitgebern erleichtern sollen. Anhand eines Fragenkatalogs kommen die Schüler mit den Ausstellern schnell ins Gespräch. Fragen nach Urlaubstagen und Gehalt stehen dabei zwar ganz oben. Aber es wird auch darüber gesprochen, welche Voraussetzungen man für den jeweiligen Beruf mitbringen sollte. „Es geht hier nicht um intensive Gespräche, sondern darum, beim Erstkontakt Hemmschwellen abzubauen“, sagt Schneider. Die Schüler sollen eine Vorstellung davon bekommen, was alles möglich ist, wie groß das Angebot ist und vor allem, dass im Prinzip für jeden etwas dabei ist. „So viele Studierende brauchen wir ja gar nicht“, sagt Schneider. Dem IHK-Geschäftsführer liegt es sehr am Herzen, Ausbildungsberufen wieder mehr Wertschätzung entgegen zu bringen. „Wer eine Ausbildung erfolgreich abschließt, ist für den schnellen Wandel in der Wirtschaft besser gerüstet“, sagt er. Bei der Umsetzung dieser ehrgeizigen Ziele seien allerdings auch die Eltern als Unterstützer mit ins Boot zu holen. „Wir müssen davon weg, das Abitur und Studium das einzig glücklich machende sind“, sagt Schneider. Eine leichte Tendenz in diese Richtung scheint sich laut Hans Jürgen Schmitz bereits abzuzeichnen. Der Leiter der Fachoberschule (FOS) und Realschule plus aus Kaisersesch sagt: „Der Trend geht wieder in Richtung Ausbildung. Vor allem die Kombination beim Dualen Studium ist bei den Schülern zurzeit sehr gefragt.“Als gastgebende Schule haben die Kaisersescher sich viel Mühe gegeben. Schüler und Aussteller sollen sich wohlfühlen. Ausreichend Platz und eine gute Raumakustik sorgen dafür, dass Schüler und Anbieter viel Gelegenheit haben, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Die größten Schülertrauben sind zwar immer da zu sehen, wo die attraktivsten Werbegeschenke verteilt werden. „Aber es hat auch schon einige gute Gespräche gegeben“, bestätigt Stephan Hilken, der die Handwerkskammer vertritt. Die Ausbildungsmesse ist mit großem logistischem Aufwand verbunden. Dass dieser sich lohnt, bestätigen einige Schüler. „Man kann sich viel besser vorstellen, worum es bei den einzelnen Firmen geht, wenn man schon mal mit Leuten gesprochen hat“, sagt Maxi Breuer. Die 14-Jährige besucht die neunte Klasse der IGS in Zell und könnte sich vorstellen, eine Ausbildung zur Bank- oder Bürokauffrau zu machen. Die Unternehmen geben sich viel Mühe, die Fragen der Schüler zu beantworten. Angebotene Praxisübungen ziehen das Interesse der Schüler auf sich. Wann hat man schon einmal die Gelegenheit einen Schweißsimulator zu bedienen oder ein Leuchtteil zusammenzulöten?

(RZ vom 17.09.2018)

Berufs- und Studienorientierung

  • Berufsorientierung im Wahlpflichtfachangebot ab 6. Klasse

Ab Klassenstufe 6 erhalten die Schülerinnen und Schüler im Wahlpflichtbereich erste Einblicke in die Arbeitswelt und berufspraktische Erfahrungen, die im Berufswahlportfolio thematisiert und festgehalten werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen sich in dieser Phase ihrer Stärken bewusst werden und eigene Interessen in die Berufsorientierung einordnen.

  • Berufsorientierung als Fach und Betriebspraktika ab 8. Klasse

In der Jahrgangsstufe 8 und 9 erhalten die Schülerinnen und Schüler eine erste berufliche Orientierung, die ihnen helfen erste Berufswünsche zu entwickeln. Dies erfolgt in einer wöchentlichen Unterrichtsstunde Berufsorientierung. Der Berufsberater der Agentur für Arbeit stellt sich vor und die Informationsquellen der Arbeitsagentur in einer zweistündigen Infoveranstaltung vor. In den 8. Berufsreifeklassen findet das zweiwöchige Schulpraktikum statt. Dieses Praktikum ist bereits Teil der Vorbereitung des Praxistages, an dem die Schülerinnen und Schüler der 9. Berufsreifeklassen teilnehmen.  In dem SI-Zweig findet das zweiwöchige Schulpraktikum in der 9. Klassenstufe statt. Im Verlaufe des Praktikums setzen sich die Praktikanten mit ihren Erfahrungen auseinander und fertigen eine Praktikumsmappe an.

Materialien zum Download:

Merkblatt über das Betriebspraktikum

Schreiben an Eltern

Schreiben an Betriebe

Einverständniserklärung der Eltern und des Betriebes

  • Das Berufsforum: Präsentation der Praktika

Im Anschluss an das Praktikum stellen die Praktikanten in kleinen Präsentationen ihren Praktikumsberuf und -betrieb auf einem Elternabend im Rahmen eines Berufsforums vor. Dazu sind die Eltern, Vertreter der Betriebe und alle Schülerinnen und Schüler herzlich eingeladen. Die Mappen und die Präsentationen werden bewertet. Diese Leistungen werden benotet und fließen in das Kern-Wahlpflichtfach ein. So werden vielfältigen Praxiserfahrungen kommuniziert und die Eltern in die Berufsberatung ihrer Kinder mit einbezogen.

Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten über das gesamte Schuljahr einmal die Woche in einem Betrieb. Hierbei geht es darum, ihren Betrieb, die Mitarbeiter und ihren Einsatzbereich kennenzulernen. Mit dem Praxistag werden mehrere Ziele verfolgt: Die Heranwachsenden sammeln erste Erfahrungen in der Berufswelt und lernen konkrete Arbeitsabläufe im Betrieb kennen. Hierbei stellen sie ihre praktischen Fähigkeiten unter Beweis und erproben sie. Der Betrieb hat die Möglichkeit die Entwicklung eines Praktikanten über einen längeren Zeitraum zu beobachten. Unsere Schule führt den Praxistag nun seit mehreren Jahren durch. Dieses Projekt hat den Berufsreifezweig aufgewertet und die Erfahrung zeigt, dass die Schülerinnen und Schüler, die diese Chance motiviert und engagiert nutzen, mit dem Berufsreifezeugnis einen attraktiven Ausbildungsplatz finden. Die Betriebe unserer Region unterstützen diese Maßnahme, denn auch sie profitieren davon, da sie einen Auszubildenden bekommen, der nicht mehr bei Null anfängt und betriebliche Abläufe bereits kennt.

  • Berufseinstiegsbegleitung (BerEb)

Berufseinstiegsbegleiter/innen unterstützen die Schülerinnen und Schüler auf dem Weg in die berufliche Ausbildung und sorgen dafür, das niemand zurückbleibt.

  • Weitere Maßnahmen zur Berufsorientierung

In der 10. Klassenstufe können die Schüler in Absprache mit der Klassenleitung und der Schulleitung ein weiteres Praktikum während der Schulzeit durchführen. Darüber hinaus nutzt unsere Schule viele gute Angebote von externen Partnern. Vertreter von Versicherungen oder Banken führen Bewerbertraining durch. Firmen, wie Westnetz und Deutsche Bahn stellen in der Schule ihre Ausbildungsmöglichkeiten vor. Der Berufsberater steht in regelmäßigen Abständen unseren Schülerinnen und Schülern zu Einzelgesprächen zur Verfügung. Alle zwei Jahre organisiert die Handwerkskammer in Koblenz einen Tag der offenen Tür, an dem wir in der Regel mit 9. und 10. Klassen teilnehmen. Die Teilnahme am "girls-day" und "boys-day" , der jedes Jahr im April stattfindet, wird den Schülerinnen und Schülern ab der 7. Klassenstufe angeboten. Seit mehreren Jahren nehmen interessierte Schülerinnen und Schüler unserer Schule an einem Seminar der NaturTalent-Stiftung teil, an das sich ein zweitägiges Profiling in der Handwerkskammer anschließt. Die Schülerinnen und Schüler werden im Unterricht auch über Ausbildungsmessen und das regionale Ausbildungsangebot informiert, sie lernen eine Bewerbungsmappe zu konzipieren und werden auf Vorstellungsgespräche vorbereitet.

  • Schule und Elternhaus wirken zusammen an der Berufsorientierung

Die Erfahrung zeigt aber, dass wir gerade bei dem Thema Berufsorientierung sehr stark auf die Zusammenarbeit mit den Eltern angewiesen sind. Nur zusammen gelingt es uns, den Heranwachsenden einen guten Weg nach dem Abschluss aufzuzeigen, den sie dann - aufbauend auf ihren Stärken - erfolgreich und zufrieden bestreiten können.

  • Rahmenplan Berufs- und Studienorientierung für die Realschule plus und FOS in Kaiseresch

Für die Klassenstufen 7 bis 12 gibt es an unserer Schule einen Rahmenplan für die berufsorientierenden Maßnahmen. Dieser steht hier bereit zum Download.